Das Amt 37 der Stadt Norderstedt

Mehr als nur Organisator des Katastrophenschutztages

Die Stadt Norderstedt ist zuständig für den Brandschutz, den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz. Geregelt ist dieses im Gesetz über den Brandschutz und die Hilfeleistungen der Feuerwehren in Schleswig-Holstein (Brandschutzgesetz), das Rettungsdienstgesetz sowie das Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz.

Diese Zuständigkeit und alle damit verbundenen Aufgaben ist dem Amt 37, dem Amt für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, übertragen worden. Aufgeteilt ist das Amt, welches an der Stormarnstraße 2 in Norderstedt zu finden ist, in vier Fachbereiche. Amtsleiter Joachim Seyferth und seine Stellvertretung, Stefanie Damm, verantworten die Tätigkeiten im Amt 37.

Fast 50 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über 300 ehrenamtliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Norderstedt stehen gemeinsam mit weiteren Aktiven dem Bürger nicht nur im Krisen- oder Katastrophenfall zur Verfügung. Wenn es sein muss, rund um die Uhr. Jeden Tag im Jahr!

Die öffentliche Sicherheit soll gewährleistet - Gefahren abgewehrt werden.
Der Bevölkerung soll im Schadens- und Katastrophenfall geholfen werden.

"Auf den Ernstfall vorbereitet sein und auf ein Schadensereignis richtig und angepasst reagieren", so lauten die Ziele des Bevölkerungsschutzes der Stadt Norderstedt. Dazu übernimmt die wachsende Stadt, gemeinsam mit Polizeibehörden, Feuerwehren, Rettungsdiensten und anderen Hilfsorganisationen, die Aufgabe, drohende oder bereits eingetretene Gefahren bis hin zur Katastrophe abzuwehren und zu beseitigen.

Geschichtliches und aktuelles

Seit nunmehr 30 Jahren liegt der Katastrophenschutz in den Händen der Stadt. Am 28. September 1988 übergab der damalige Landrat die Genehmigung zur sogenannten „Abschnittsführungsstelle“. Diese vom Kreis Segeberg übernommene Teilzuständigkeit ist heute als „Regionaler Führungsstab“ etabliert. Seitdem engagieren sich vor allem viele Ehrenamtliche für die Sicherheit der Norderstedter Bevölkerung.

Auf Grundlage des Landeskatastrophenschutzgesetzes ist die Stadt Norderstedt ermächtigt, bei Katastrophen im Stadtgebiet Abwehrmaßnahmen durchzuführen. Eine besondere Stellung im Katastrophenschutz nehmen die Oberbürgermeisterin und das Amt 37 - Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz ein. Die Oberbürgermeisterin trägt die Verantwortung der gesamten Katastrophenabwehr. Für die administrativ-taktische Ausführung ist das Amt 37 zuständig, welches im Schadenfall für eine einheitliche Lenkung aller Abwehrmaßnahmen sorgt.

Im Falle außergewöhnlicher oder großer Schadenereignisse kommt das Zwei-Säulen-Konzept der Stadt zum Tragen: Innerhalb kurzer Zeit kommen ein Führungsstab und eine Technische Einsatzleitung zusammen, deren Aufgabe die Abwehr von Gefahren für Leben und Gesundheit und die Versorgung der Bevölkerung ist.

Der Führungsstab setzt sich neben Mitarbeitern des Amtes 37 auch aus Vertretern der Stadtverwaltung Norderstedt, der vier ehrenamtlich tätigen Feuerwehren, der Polizei, der Hilfsorganisationen, des Kreises Segeberg sowie unter Umständen weiteren Kräften wie THW oder Bundeswehr zusammen. Der Stab berät die Oberbürgermeisterin, bereitet Maßnahmen zur Katastrophenbekämpfung vor und überwacht die Durchführung. Die Technische Einsatzleitung ist im Schadensgebiet ansässig und bildet die Koordinierungseinheit vor Ort. Sie wird von der Feuerwehr geführt und stellt im Krisenfall auch den Gesamteinsatzleiter.

Die verschiedenen Sachgebiete im Amt 37

Für eine Vorstellung der drei Fachbereiche klicken Sie bitte auf den jeweiligen Button:

Ein Hinweis in eigener Sache:
Bis zum Veranstaltungstag am Sonnabend, 13. Oktober 2018, werden hier laufend neue Informationen eingepflegt.
Schauen Sie gerne regelmäßig wieder vorbei! Der Bezug unseres Katastrophenschutz-Newsletters hält Sie auf dem Laufenden.